Europa wählt: Zwischen dem 4. und 7. Juni sind 375 Millionen Unionsbürger aus 27 Staaten aufgefordert, ihr Parlament zu wählen. 32 Parteien und politische Vereinigungen treten am 7. Juni 2009 in Deutschland zur Wahl des neuen Europäischen Parlaments an. Welche Standpunkte vertreten die Parteien? Und was ist Ihre Meinung zu den Problemen in Europa?
Vor der Bundestagswahl am 18. September 2005 war die Hilflosigkeit der Wähler groß. Parteien, Programme, Gesichter verschwommen zeitweilig zu einer sprechenden Masse. Orientierung verschafften sich deshalb über fünf Millionen Wähler im Internet, wo sie sich vom Wahl-O-Mat beraten ließen. Spielerisch, aber inhaltlich korrekt erklärt das Internetangebot die Positionen der Parteien und die Themen des Wahlkampfes. Diese werden auf 38 Thesen verdichtet, zu denen der Nutzer seine Haltung eingibt. Anschließend wird die Partei errechnet, die den eigenen Ansichten am nächsten steht. Das geschieht natürlich ohne Gewähr und soll vor allem anregen, sich weiter politisch zu bilden. Als bürgernahes Politik-Edutainment erstmals 2002 in Deutschland installiert, ist der
Wahl-O-Mat inzwischen vor allem bei Jung- und Erstwählern beliebt, weil er auch komplizierte Themen zugänglich macht und ganz benutzerfreundlich die eigene Meinungsbildung unterstützt.
Mehr Parteien, neues Design, englische Sprachversion: Im Superwahljahr ist vieles neu beim Wahl-O-Mat. Erstmals hat die bpb alle zur Wahl zugelassenen Parteien und politischen Vereinigungen eingeladen, am Wahl-O-Mat teilzunehmen. Insgesamt 29 Parteien und politische Vereinigungen haben die Chance genutzt und die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Jetzt sind Sie an der Reihe: Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien! Dabei kann Ihnen der
Wahl-O-Mat eine Hilfe sein.
Der Wahlomat wird von der
Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung gestellt.